Archiv des Autors: Jonas Korn

Wie sieht die Zukunft der Inklusion im Sozialraum aus? Unser Workshop bei der Tagung von Aktion Mensch

Zu dieser Frage leiteten Cornelia Daheim und Christian Schoon einen Workshop auf der Tagung „Kommunen werden inklusiv“ von Aktion Mensch. Mithilfe einer auf das Thema zugeschnittenen Version des Future Disruptions Game wurden die Teilnehmenden dabei angeregt, kreativ über die relevanten Felder nachzudenken.

Die Spielenden erwürfelten sich dabei Szenarien für den kommunalen Sozialraum, zu denen sie dann mögliche Auswirkungen und Konsequenzen durchdachten und in einer kurzen Diskussion mit den Mitspielenden teilten. Eine Dokumentation findet sich auf der Webseite von Aktion Mensch.

Die Zukunft als fliegender Vogelschwarm? Ein Interview

Welches Bild der Zukunft kommt uns in den Sinn, wenn wir uns von linearen Extrapolationen oder durch den Himmel schießenden Exponentialgraphen verabschieden?

Cornelia Daheim zeichnet das Bild eines großen bewegten Vogelschwarms, der in Richtung Zukunft fliegt. Dieser Schwarm kommt ohne konkrete Richtung aus, folgt keinen erklärten Zielen und entsprechenden Maßnahmen, ist frei von Hierarchien und schafft es gleichwohl sich untereinander zu koordinieren und zukunftsfähig zu sein. Dahinter steckt die Vorstellung einer pluralistischen Landschaft von Ideen und Ansätzen, die sich organisch aneinander orientieren und auf einer höheren Ebene zusammenwirken. Das sollte gerade angesichts der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen neue Foresight-Formate inspirieren. Anlass des Interviews war eine Konferenz zu „Ra-Authoring Futures“.

Future Impacts bei „Welche Zukunft?!“ am Deutschen Theater Berlin

Nehmen wir mal an, die Wirtschafts- und Finanzwelt bricht in 10 Jahren zusammen. Über welche Schlüsselereignisse kommt es zum Kollaps, was wird dann passieren und vor allem – was müssten wir dann jetzt unternehmen? Diese und weitere Fragen wurden am Deutschen Theater Berlin, in Zusammenarbeit mit dem Humboldt Forum, unter Leitung von Andres Veiel und Jutta Doberstein in einem breit angelegten partizipativen Format von Bürger*innen und Expert*innen bearbeitet. Cornelia Daheim und Jonas Korn waren in Panels und mit Workshops dabei, unter anderem mit Leon Krenz zum Thema „Arbeit – Zukunft ohne Arbeitgeber?“.

Sämtliche Beiträge und Ergebnisse wurden dabei gesammelt und sind auf www.welchezukunft.org dokumentiert. Viele Themen und Eindrücke aus dem Prozess kann man schon im ARTE-Film „Fetisch Karl Marx“ sehen, und schließlich entstand aus dem erarbeiteten Gesamtszenario das Theaterstück „Welche Zukunft?! Let them eat money“, welches am 28. September 2018 uraufgeführt wird.

Interview zur Zukunft der Arbeit

Wenn uns durch Digitalisierung, künstliche Intelligenz, Automatisierung und Robotisierung ein Großteil der heute noch durch Menschenhand erledigten Arbeit durch Maschinen abgenommen wird, was passiert dann mit den Menschen?

Digitalisierung

Bildquelle: pathdoc / shutterstock.com

Diese und weitere Fragen beantwortet Cornelia Daheim in einem Gespräch mit Michaela Doepke für das Netzwerk Ethik Heute.

Über Themen wie Gemeinwohl-Orientierung, das bedingungslose Grundeinkommen, die Robotersteuer und Ehrenarbeit zeichnet Cornelia Daheim ein Bild der Zukunft, in dem die Übernahme vieler Arbeit durch Maschinen eher Räume für menschliche Interaktion schafft, statt diese zu entmenschlichen. Dafür sind jedoch neue Vorstellungen jenseits des klassischen Systems der Gegenwart nötig.

Inklusive Zukunftsforschung – Future Impacts setzt neue Standards

Neue Technologien verändern unsere Lebenswelt. Unser Zuhause, der Verkehr und die Stadt werden zunehmend smart. Was für die einen Luxus und Unterhaltung bedeutet, kann für Menschen mit Unterstützungsbedarf neue Möglichkeiten zu einem autonomeren Leben bringen. Lasst uns die neuen Technologien zum Nutzen aller gestalten – barrierefrei, inklusiv und mit Teilhabe!

Future Impacts blickt auf eine Reihe von erfolgreichen Projekten im sozialen Sektor zurück und ist sich sicher: Inklusion ist einer der prägenden Megatrends heute und der nächsten Jahre. So hatten wir zum Beispiel in Projekten mit den Sozialunternehmen Bethel und Aktion Mensch die Chance, die Potenziale der neuen Technologien und Trends für die Inklusion herauszuarbeiten. Für Aktion Mensch geschah das zuletzt in einem Gaming-Zukunftsworkshop zur „Zukunft der Inklusion in der Kommune“ auf einer Fachtagung, für Bethel im Rahmen eines Strategieprozesses zur zukünftigen Ausrichtung mit zahlreichen Mitarbeiter*innen.

Unser Highlight:

Der inklusive Zukunfts-Workshop: Wen fragen, wenn es um aktuelle und zukünftige Bedarfe im Feld der Unterstützung geht? Die Klient*innen selbst! Denn niemand weiß besser als sie, was sie brauchen oder sich wünschen. Mit einfacher Sprache und Kreativmethoden haben wir die Vorstellungen der Klient*innen zur Sprache und aufs Papier gebracht. Der Workshop war Teil des Gesamtprozesses für unseren Kunden Bethel.regional.

Interessiert? Melden Sie sich bei uns oder lesen Sie folgende Artikel:

Cornelia Daheim in der Kölnischen Rundschau zu den Chancen der Digitalisierung für Inklusion

Acht Workshops in zehn Monaten: „Zukunft gestalten“ mit Bethel