Das betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) wird sich zunehmend dem Kopf und nicht nur dem Körper der Angestellten widmen müssen

Durch die Automatisierung und Digitalisierung wurde dem Menschen bereits viel physische Arbeit abgenommen und auch in Zukunft wird dieser Trend anhalten. Das ist eine gute Nachricht für unseren Rücken und unsere Bandscheiben. Jedoch verschieben sich auch die gesundheitlichen Auswirkungen der Arbeit vom Körper in Richtung Kopf. Der ständige Termindruck, das flexible und komplexe Arbeiten, die potenzielle ständige Erreichbarkeit und Einsatzfähigkeit bedeuten eine Herausforderung für die Psyche, mit der sich das BGM auseinandersetzen muss.

Dafür sind die Verschmelzung des BGM mit den Unternehmensstrukturen und eine strategische Positionierung des BGMs im Unternehmen unerlässlich. Technische Gadgets und Tools könnten nur Mittel zum Zweck sein. Vielmehr braucht es ressourcenstärkende Maßnahmen, bei denen Beschäftigten ihre vorhandenen Kompetenzen ausbauen und neue Fähigkeiten erwerben. Der lebenslange Kompetenzerwerb gilt als Schlüsselelement
für starke Unternehmen.

Hier finden Sie die Folien des Vortrags von Cornelia Daheim zur Zukunft der Arbeit und dem betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Cornelia Daheim hat zu diesem Thema auf der Netzwerktagung der AOK in Neumarkt referiert. Eine Übersicht zur Zukunft der Arbeit und deren Auswirkungen auf das BGM findet sich hier. Mehr Infos zu der Tagung und den restlichen Ergebnissen finden sich hier.